Zwei Ansätze zeichnen uns aus: Visualisierung und Gestaltungshandwerk. Das eine sorgt dafür, dass Sie früh sehen, was Sie bekommen. Das andere dafür, dass am Ende genau das umgesetzt wird.
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Wir visualisieren, bevor wir zeichnen
In den meisten Büros entsteht die Visualisierung am Schluss, wenn der Entwurf fertig ist und verkauft werden muss. Bei uns steht sie am Anfang. Wir bauen das dreidimensionale Modell, während wir entwerfen, und zeichnen erst, wenn das Bild überzeugt. Für Sie heißt das: Sie sehen Ihr Gebäude, früh im Prozess und wir können gemeinsam am perfekten Resultat arbeiten.
Unser Gebäudemodell entsteht in Autodesk Revit, daraus erzeugen wir Visualisierungen. Projekte prüfen wir intern mit der VR-Brille, weil man Raumhöhen, Durchgänge und Blickachsen darin anders beurteilt als im Grundriss – es entsteht ein echtes Raumgefühl. Auf Wunsch zeigen wir Ihnen Ihr Projekt auf auch auf diese Weise.
Wie ein Entwurf entsteht
Aus Ihren Anforderungen, ersten Skizzen und Referenzbildern entwickeln wir im Team eine Idee und arbeiten sie in Iterationsschleifen durch. Im Englischen nennt man dieses geduldige Feinschleifen „honing“.
Dies machen wir so lange, bis der Entwurf sitzt – und legen Ihnen dann einen stimmigen Vorschlag vor statt einer Auswahl aus Möglichkeiten. Die wichtigsten Abwägung haben wir zu diesem Zeitpunkt getroffen. Was danach kommt, sind meist Nuancen. Die ändern wir, so oft es nötig ist.
Das Modell ist mehr als ein Bild – es wird zur Fertigungsgrundlage
Wir planen unsere Projekte in 3D mit Revit. Freie Geometrie entwickeln wir in Rhino und Grasshopper, in der Ausführungsplanung ergänzen wir zweidimensionale Detailarbeit in AutoCAD. Aus dem Modell, das Sie als Bild sehen, kommen die Angaben für die Fertigung. Für die gekrümmten, lederbespannten Wände eines Berliner Penthouses haben wir direkt aus dem Modell berechnet, wie viel Leder nötig ist und das Fugenbild auf die maximal verfügbare Größe einer Kuhhaut optimiert. Für das Townhouse 7047 hat ein einziger Tischler sämtliche Verkleidungen, Türen, Einbauten und Möbel nach unseren Detailzeichnungen gefertigt. Die Mengen und Spezifikationen der Ausschreibungen kommen ebenso aus unseren 3D-Modellen, wie die Abwicklungen komplexer Geometrien.
Und manches bauen wir vorher
Wenn eine Konstruktion besonders aufwendig oder speziell ist oder wenn es um spezielle Fügungsdetails geht, dann lassen wir es vorab als Muster, als sogenanntes Mock-Up bauen – damit Sie es sehen und anfassen können, bevor es in Produktion geht. Bestes Beispiel ist die Treppe im Kundencenter der Autostadt: Aufwendige Materialfügungen, gekrümmte Geometrien und hohe Anforderungen an die Funktionalität. Am Muster wurden Stabilität, Höhe und Griffigkeit des Handlaufs und das Licht in den Stufen ebenso getestet wie die Qualität der Fugen. Für einen Ausstellungsraum haben wir sogar den kompletten Raum vereinfacht nachgebaut, um die Räumlichkeit und Anordnung der Ausstellungsgegenstände überprüfen zu können. Den fünf Tonnen schweren Marmortresen für das Penthouse im Upper West ließen wir zuerst in Holz anfertigen, um zu sehen, ob Proportion und Position im Raum perfekt sind.
Sie haben einen Ansprechpartner. Wir haben fünfunddreißig.
Ein Bauprojekt hat viele Stimmen. Allein bei der Technischen Gebäudeausrüstung sitzen uns fünf Fachleute gegenüber, dazu ein bis drei Tragwerksplaner, Brandschutz, Schallschutz, Lichtplanung und natürlich mehrere Ansprechpartner auf Ihrer Seite – dem Kunden: mindestens fünfzehn Beteiligte, bei großen Vorhaben bis zu fünfunddreißig. Sie zusammenzubringen ist unsere Aufgabe – Pläne verteilen, anfragen, Zielkonflikte auflösen, Termine nachhalten. Wir vergleichen das gerne mit einem Orchester, in dem der Architekt dirigiert. Besonders genau nehmen wir es mit der Haustechnik: Sie entscheidet darüber, ob ein Gebäude im Betrieb funktioniert und wartbar bleibt. Und in der sorgfältigen Integration der sichtbaren Technik-Bauteile liegt oft ein Großteil der Qualität eines Projekts
Und dann stehen wir für Sie auf der Baustelle
Während wir beim kreativen und planerischen Teil sicher mit Bleistift und Software agieren, bewegen wir uns genauso selbstverständlich in Gummistiefeln auf matschigen Baustellen. Gerade in der Realisierung müssen oft noch schnelle Entscheidungen getroffen und Konflikte gelöst werden. Termine müsse koordiniert und die vielen ausführenden Firmen aufeinander abgestimmt werden. Vieles von dem, was wir bauen, entsteht im laufenden Betrieb: Ausstellungsräume in der Autostadt ebenso wie Dachgeschoss-Ausbauten in bewohnten Mehrfamilienhäusern.
Was Sie von uns erwarten können
Eine verantwortliche Person. Sie führt Ihr Vorhaben von der ersten Skizze bis zur Abnahme und bleibt Ihr Ansprechpartner. Meist ist das einer der zwei Inhaber: Mathis Malchow oder Sebastian Blancke.
Kosten, die wir mitführen. Nach dem Entwurf ermitteln wir die Kosten und schreiben sie über den Projektverlauf fort, damit nicht erst auf der Baustelle die wahren Kosten zu Tage treten.
Termine, die wir nachhalten. Wir planen den Ablauf, verfolgen ihn gegenüber allen Gewerken und sagen Ihnen früh, wenn etwas nicht klappt, wie geplant.
Ein Büro, das mit den Projekten atmet
Wir stellen für jede Aufgabe das Team zusammen, das sie braucht, statt Projekte in eine feste Struktur zu pressen. Deshalb planen wir ein Einfamilienhaus ebenso wie Wohnquartiere mit mehreren hundert Einheiten.
Seit 2024 sitzen wir in der Torstraße. Unser Team ist international und plant von mehreren Standorten aus. Wer möchte, arbeitet im Büro, mobil oder von zu Hause. Der Qualität schadet das nicht – im Gegenteil: Online arbeiten wir genauer zusammen, als es offline je möglich war: gemeinsame Aufgabenlisten und Textdokumente, detaillierte Markups direkt im PDF, gespeicherte Varianten, ein Blick ins 3D-Modell ohne aufwendigen Export.
Nachhaltig bauen
Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen. Wir lieben Holz und nutzen seine Vorteile, wo immer die Aufgabe es zulässt, und wir halten uns auf dem Stand der Entwicklungen, um im Sinne des Planeten und des Bauherren entscheiden zu können. Der größte Hebel liegt ohnehin im Bestand: Fast alles, was wir bauen, ist Umbau, Aufstockung oder Umnutzung.
Die Handschrift kommt von der Aufgabe
Wir stehen nicht für einen Stil, sondern für maßgeschneiderte Lösungen. Ob Ihr Projekt eine kühle Betonstruktur verlangt oder warme Materialien, entscheidet die Nutzung – nicht unser Geschmack. Deshalb fangen wir beim späteren Nutzer an: Ein schönes Beispiel ist der Demenztreffpunkt für das Augustinum. Hierfür haben wir uns Einrichtungen im In- und Ausland angesehen und mit Pflegekräfte gesprochen. Aus diesen Gesprächen haben wir eine spannende Raumstruktur entwickelt und die Balance zwischen Privatsphäre für die Bewohner und Einsehbarkeit für die Pflege gefunden. Wir stellen uns ganz in den Dienst der Sache und sind Anwälte des guten Ergebnisses.
„Design ist wie eine Komposition. Wie ein holländischer Maler, der sorgfältig drei Früchte arrangiert. Bis ins letzte Detail sind die Proportionen und das Licht aufeinander abgestimmt. Genau das ist unser Ziel mit einem Raum.“
Häufige Fragen
Bekomme ich mehrere Entwurfsvarianten zur Auswahl?
Warum visualisiert OOW, bevor gezeichnet wird?
Mit welcher Software arbeitet OOW?
Kann ich mein Gebäude vor Baubeginn in VR sehen?
Wie lange dauert es bis zum fertigen Entwurf?
Baut OOW Muster und Prototypen?
Wie viele Planer sind an einem Projekt beteiligt?
Ist OOW groß genug für mein Projekt?
Arbeitet OOW auch außerhalb von Berlin?
Hat OOW einen eigenen Stil?
HELLOOW!
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