Dachgeschossausbau in der Greifswalder am Bötzow-Quartier
Himmel über Prenzlauer Berg
Aus einem teilausgebauten Dachrohling entsteht ein ruhiges Penthouse über zwei Ebenen: offener Wohnbereich mit maßgefertigter Tischlerküche, eine klare Eichentreppe als räumliches Motiv, darüber ein tiefblau gefasstes Maisonette-Geschoss und eine Dachterrasse mit weitem Blick über Berlin. Parallel wurden gravierende Bestandsmängel behoben – von durchfeuchteter Dachdämmung bis zu fehlerhaften Stahlverbindungen. Realisiert im laufenden Hausbetrieb, ohne Fassadengerüst und ohne Bauaufzug.
„Manchmal trifft man auf Substanz, die man nur treffend als Büchse der Pandora bezeichnen kann.“
Die Wohnung liegt unmittelbar hinter Chipperfields neuem Bötzow-Quartier. Was als kleiner Ausbau begann, führte mitten in die Realität des Bauens im Bestand: Zur Klärung von Feuchteschäden wurden Bauteile des Gemeinschaftseigentums geöffnet. Die Diagnose fiel deutlich aus – vollständig durchfeuchtete Dachdämmung, provisorische Stahlverbindungen – und machte eine umfassende Sanierung erforderlich. OOW koordinierte die Maßnahmen mit der WEG, erneuerte die Dämmung fachgerecht und stellte die Stahlkonstruktion normgerecht her. Trotz der technischen Eingriffe blieb das architektonische Ziel klar: ein großzügiger, gelassener Wohnraum, in dem Struktur, Material und Licht die Führung übernehmen. Balken und Stützen bleiben sichtbar und werden gestalterisch eingebunden; die Oberfläche ist zurückhaltend, die Fügung präzise. Die maßgefertigte, grifflose Küche ist Teil des Raumkontinuums – mit ruhigen Fronten, Glasrückwand und Insel als Arbeitsmittelpunkt. Die interne Treppe aus Eiche bildet das vertikale Motiv. Über ihr spannt sich das „blaue Obergeschoss“ – ein bewusst dunkel gefasster Dachraum, der die Geometrie bündelt, das Tageslicht aus Oberlichtern lenkt und dem Wohngeschoss einen klaren Abschluss gibt. Große Fenster öffnen den Raum zur Stadt; der Austritt zur Dachterrasse macht den Blick zum täglichen Bestandteil des Wohnens. Organisatorisch verlangte die Baustelle Rücksicht und Disziplin: Materialtransporte ohne Bauaufzug, Ablauf ohne Fassadengerüst, kurze Bauabschnitte, leise Logistik. Das Ergebnis verbindet Sanierungssorgfalt mit alltäglicher Nutzbarkeit – für Bauherrinnen und Bauherren, die Loft, Townhouse oder Penthouse denken und Wert auf technische Solidität im Hintergrund legen.
Häufige Fragen
Welche Bestandsmängel kamen beim Ausbau zutage und wie wurden sie behoben?
Zur Klärung von Feuchteschäden wurden Bauteile des Gemeinschaftseigentums geöffnet. Die Diagnose fiel deutlich aus - vollständig durchfeuchtete Dachdämmung, provisorische Stahlverbindungen - und machte eine umfassende Sanierung erforderlich. OOW koordinierte die Massnahmen mit der WEG, erneuerte die Dämmung fachgerecht und stellte die Stahlkonstruktion normgerecht her.
Wie ist das Penthouse räumlich aufgebaut?
Der offene Wohnbereich mit massgefertigter, griffloser Küche ist Teil des Raumkontinuums; Balken und Stützen bleiben sichtbar und werden gestalterisch eingebunden. Die interne Treppe aus Eiche bildet das vertikale Motiv, darüber spannt sich das bewusst dunkel gefasste blaue Obergeschoss mit Tageslicht aus Oberlichtern, und der Austritt führt auf die Dachterrasse mit Blick über die Stadt.
Unter welchen Bedingungen wurde gebaut?
Die Baustelle verlangte Rücksicht und Disziplin: Materialtransporte ohne Bauaufzug, Ablauf ohne Fassadengerüst, kurze Bauabschnitte und leise Logistik - alles im laufenden Hausbetrieb. ### Nur in der Quelle, nicht im Spiegel Ueberschrift Kurztext Langtext Zitat Langtext
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