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we design architecture
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Gerundeter Eckbau aus hellem Ziegel mit Balkonen, Laden im Erdgeschoss und Straße davor

Projekt

Milchhof Carré

Kunde

WT80

Leistungen

Entwurf und Genehmigung

Ort

Ansbach

Fertigstellung

2024

Geförderter Wohnungsbau für die Bayernheim in Ansbach

Milchhof Carré Ansbach

Auf dem früheren Milchhof-Areal in Ansbach entsteht ein urbanes Wohnquartier: sechs Baukörper, insgesamt 209 Wohnungen, davon 104 einkommensorientiert geförderte Mietwohnungen für die BayernHeim und rund 105 Studentenapartments. Ein Grün- und Freiflächenkonzept, KfW-55-Standard sowie Photovoltaik und Luft-/Wasser-Wärmepumpen bilden die technische Basis. Der Erstbezug der geförderten Einheiten ist für den 1. Februar 2026 vorgesehen.

Innenhof: geschwungener Weg durch Staudenbeete zwischen viergeschossigen Ziegelbauten mit Balkonen

„Das Ansbach-Carré ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie innovative und moderne Wohnquartiere entstehen sollten.“

Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (Pressemitteilung zum Projektstart 2023)

Auf dem Areal der ehemaligen Bezirksmolkerei an Milchhofstraße und Beckenweiherallee realisieren Ten Brinke und Partner das Milchhof Carré nach den Plänen von OOW. Der Masterplan ordnet sechs Baukörper mit gemeinsamer Tiefgarage auf rund 14.000 m² und ca. 20.000 m² BGF, programmiert als robustes, alltagsnahes Wohnquartier im KfW-55-Standard.Für die Grundrisse hat OOW wiederkehrende Wohnungstypen entwickelt, die im Gebäude übereinander gestapelt werden. Diese vertikale Typologie reduziert Schnittstellen, bündelt Installationen und senkt Baukosten. Auf Staffelgeschosse wurde bewusst verzichtet: Sie führen zu Leitungs­verzügen und Flächenverlusten – Nachteile, die einer guten Grundrissökonomie entgegenstehen.

Wo die Wohnqualität im Erdgeschoss nicht gesichert wäre, werden Nebenräume angeordnet: klar zugeordnete Keller- und Müllräume, Technik- und Abstellbereiche, die Wege verkürzen und die Orientierung verbessern. Gemeinschaftsräume im Bestand der Häuser sowie gemeinschaftlich nutzbare Dachterrassen fördern das nachbarschaftliche Leben; im Hof bieten vielfältige Spielgelegenheiten Platz für Familien.

Die Gebäude bilden ein Ensemble aus klaren Volumen mit feiner Tektonik: Stabgeländer an Balkonen und französischen Fenstern verleihen den Fassaden Rhythmus. Großzügige, mehr als 1,75 m tiefe Balkone schaffen echte Außenräume. Einlaufkästen und Fallrohre sind in Fassadennischen integriert – die Technik verschwindet, die Architektur bleibt ruhig. Die Fassaden sind in Putzfelder gegliedert und differenziert farbig getönt; ein langlebiger Strukturputz (Pinselputz) sorgt für haptische Qualität. Sicherheitstreppenräume erlauben die effiziente Erschließung einzelner Wohnblöcke. Die Tiefgarage ist übersichtlich organisiert, Anlieferung und Alltagslogistik funktionieren ohne Umwege.

Das Quartier kombiniert 50 % einkommensorientiert geförderte Mietwohnungen (EOF) und 50 % kompakte Apartments für Studierende. In den Erdgeschossen ergänzen Gewerbe-, Dienstleistungs- und Praxisflächen das Angebot, konzentriert u. a. im Eckgebäude A2.

Luft-/Wasser-Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaik bilden das energetische Rückgrat. Dachbegrünungen, Aufenthaltsflächen und kurze Wege strukturieren den Freiraum – ein Quartier, das Innen- und Außenräume selbstverständlich verzahnt.Nach dem Deckenfest im September 2024 laufen Ausbau, Fassade und Haustechnik. Die Fertigstellung ist für Anfang 2026 vorgesehen.

Nach dem Deckenfest im September 2024 laufen Ausbau, Fassade und Haustechnik. Die Fertigstellung ist für Anfang 2026 vorgesehen.

„Wiederholbare Typen, vertikal gestapelt, und der Verzicht auf Staffelgeschosse bündeln Ressourcen dort, wo sie Wirkung entfalten: in funktionierenden Grundrissen, guter Belichtung und echten Außenräumen.“

Mathis Malchow, Architekt BDA, Gründer OOW

BayernHeim als EndabnehmerDie staatliche BayernHeim GmbH übernimmt die 104 geförderten, barrierefreien Wohnungen (ca. 48–107 m²) und vermietet zu einkommensabhängigen Kaltmieten zwischen 5,00 und 7,00 €/m². Mit dem anvisierten Erstbezug zum 1. Februar 2026 leistet die BayernHeim einen spürbaren Beitrag zum bezahlbaren Wohnraum in Mittelfranken. BayernHeim als Endabnehmer.Die staatliche BayernHeim GmbH übernimmt die 104 geförderten, barrierefreien Wohnungen (ca. 48–107 m²) und vermietet zu einkommensabhängigen Kaltmieten zwischen 5,00 und 7,00 €/m². Mit dem anvisierten Erstbezug zum 1. Februar 2026 leistet die BayernHeim einen spürbaren Beitrag zum bezahlbaren Wohnraum in Mittelfranken.Voraussetzung für die Realisierung war die enge Abstimmung mit der Wohnraumförderung der Regierung von Mittelfranken sowie der Stadt Ansbach. OOW gehört zu den wenigen Büros, die die Förderprogramme ohne wesentliche Abweichungen vollumfänglich erfüllen konnten – inklusive zusätzlicher, von der BayernHeim geäußerter Grundriss-Wünsche. Parallel wurden die umfassenden Lärmschutzanforderungen nach TA Lärm sowie die b-planbedingten Vorgaben an die Grundrissgestaltung konsequent umgesetzt.

Milchhof Carré Ansbach, Wohnquartier mit 209 Wohnungen

Häufige Fragen

Was entsteht auf dem Milchhof-Areal in Ansbach?
Ein urbanes Wohnquartier aus sechs Baukörpern mit gemeinsamer Tiefgarage auf rund 14.000 Quadratmetern und ca. 20.000 Quadratmetern BGF, insgesamt 209 Wohnungen - je zur Hälfte einkommensorientiert geförderte Mietwohnungen und kompakte Apartments für Studierende. In den Erdgeschossen ergänzen Gewerbe-, Dienstleistungs- und Praxisflächen das Angebot, konzentriert unter anderem im Eckgebäude A2.
Welche Rolle spielt die BayernHeim?
Die staatliche BayernHeim GmbH übernimmt die 104 geförderten, barrierefreien Wohnungen von etwa 48 bis 107 Quadratmetern und vermietet sie zu einkommensabhängigen Kaltmieten zwischen 5,00 und 7,00 Euro je Quadratmeter. Mit dem anvisierten Erstbezug zum 1. Februar 2026 leistet sie einen spürbaren Beitrag zum bezahlbaren Wohnraum in Mittelfranken.
Wie senkt der Entwurf die Baukosten?
OOW hat wiederkehrende Wohnungstypen entwickelt, die im Gebäude übereinander gestapelt werden - diese vertikale Typologie reduziert Schnittstellen, bündelt Installationen und senkt Baukosten. Auf Staffelgeschosse wurde bewusst verzichtet, weil sie zu Leitungsverzügen und Flächenverlusten führen.
Wie wird das Quartier mit Energie versorgt?
Luft-Wasser-Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaik bilden das energetische Rückgrat, gebaut wird im KfW-55-Standard. Dachbegrünungen, Aufenthaltsflächen und kurze Wege strukturieren den Freiraum. ### Nur in der Quelle, nicht im Spiegel Ueberschrift Zitat „Das Ansbach-Carré ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie innovative und moderne Wohnquartiere entstehen sollten.“— Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (Pressemitteilung zum Projektstart 2023)„Wiederholbare Typen, vertikal gestapelt, und der Verzicht auf Staffelgeschosse bündeln Ressourcen dort, wo sie Wirkung entfalten: in funktionierenden Grundrissen, guter Belichtung und echten Außenräumen.“— Mathis Malchow, Gründer OOWTeaser Langtext Auf dem Areal der ehemaligen Bezirksmolkerei an Milchhofstraße und Beckenweiherallee realisieren Ten Brinke und Partner das Milchhof Carré nach den Plänen von OOW. Der Masterplan ordnet sechs Baukörper mit gemeinsamer Tiefgarage auf rund 14.000 m² und ca. 20.000 m² BGF, programmiert als robustes, alltagsnahes Wohnquartier im KfW-55-Standard.Für die Grundrisse hat OOW wiederkehrende Wohnungstypen entwickelt, die im Gebäude übereinander gestapelt werden. Diese vertikale Typologie reduziert Schnittstellen, bündelt Installationen und senkt Baukosten. Auf Staffelgeschosse wurde bewusst verzichtet: Sie führen zu Leitungs­verzügen und Flächenverlusten – Nachteile, die einer guten Grundrissökonomie entgegenstehen.Wo die Wohnqualität im Erdgeschoss nicht gesichert wäre, werden Nebenräume angeordnet: klar zugeordnete Keller- und Müllräume, Technik- und Abstellbereiche, die Wege verkürzen und die Orientierung verbessern. Gemeinschaftsräume im Bestand der Häuser sowie gemeinschaftlich nutzbare Dachterrassen fördern das nachbarschaftliche Leben; im Hof bieten vielfältige Spielgelegenheiten Platz für Familien.Die Gebäude bilden ein Ensemble aus klaren Volumen mit feiner Tektonik: Stabgeländer an Balkonen und französischen Fenstern verleihen den Fassaden Rhythmus. Großzügige, mehr als 1,75 m tiefe Balkone schaffen echte Außenräume. Einlaufkästen und Fallrohre sind in Fassadennischen integriert – die Technik verschwindet, die Architektur bleibt ruhig. Die Fassaden sind in Putzfelder gegliedert und differenziert farbig getönt; ein langlebiger Strukturputz (Pinselputz) sorgt für haptische Qualität. Sicherheitstreppenräume erlauben die effiziente Erschließung einzelner Wohnblöcke. Die Tiefgarage ist übersichtlich organisiert, Anlieferung und Alltagslogistik funktionieren ohne Umwege.

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